Kurzer Zwischenstand ...
weil ich ziemlich im Stress bin.
Einiges fuer die Uni zu tun und nebenbei mussten wir unseren Wochenendtrip nach Goa planen.
Naechste Woche gibt es dann selbstverstaendlich Fotos und einen Bericht ueber unseren Trip nach Udupi zum beruehmten Tempelelefant. Und natuerlich einiges ueber das, was uns hier sonst so alltaegliches widerfaehrt.
Friday, August 04, 2006
Sunday, July 30, 2006
Zur Feier des Tages ...


... hier jetzt auch ein paar Fotos des Hotels.
Die Bhavani Lodge und ihr fernsehsüchtiges Personal (gefühlt 15 Männer und drei Frauen) sind jetzt wohl endgültig unser Zuhause bis Ende Oktober.
Hier haben wir alles, was wir brauchen: Platz, ein eigenes Bad und vor allem einen Fernseher. Was würde uns nur alles großartiges entgehen. Aber vor allem würden wir wahrscheinlich nichts mitkriegen, was auf der Welt los ist. Aber das ist eine andere Geschichte.
Für umgerechnet 60 Euro residieren wir in diesem Zimmer. Geputzt und Bettbezug gewechselt wird auf Anfrage sofort und den Wäschewaschmann ziehen wir uns gerade. Mit der Pünktlichkeit hat er es noch nicht so ganz. Eigentlich ja auch nicht so dramatisch, wenn es nicht irgendwann so weit kommt, dass alle Klamotten, die man noch hat, schon wieder dreckig oder durchgeschwitzt sind.


... hier jetzt auch ein paar Fotos des Hotels.
Die Bhavani Lodge und ihr fernsehsüchtiges Personal (gefühlt 15 Männer und drei Frauen) sind jetzt wohl endgültig unser Zuhause bis Ende Oktober.
Hier haben wir alles, was wir brauchen: Platz, ein eigenes Bad und vor allem einen Fernseher. Was würde uns nur alles großartiges entgehen. Aber vor allem würden wir wahrscheinlich nichts mitkriegen, was auf der Welt los ist. Aber das ist eine andere Geschichte.
Für umgerechnet 60 Euro residieren wir in diesem Zimmer. Geputzt und Bettbezug gewechselt wird auf Anfrage sofort und den Wäschewaschmann ziehen wir uns gerade. Mit der Pünktlichkeit hat er es noch nicht so ganz. Eigentlich ja auch nicht so dramatisch, wenn es nicht irgendwann so weit kommt, dass alle Klamotten, die man noch hat, schon wieder dreckig oder durchgeschwitzt sind.
Bürorennerei ohne Ende ...
... weil die Führungsriege des MAHE uns unbedingt in ein Hostel verfrachten wollte.
Alle, bei denen wir bis jetzt im Büro freundlich nicken mussten, haben akzeptiert, dass wir im Hotel wohnen wollen.
Bei einem Treffen (mehr dazu später, wenn wir ein paar Fotos haben) mit anderen Austauschstudenten hat dann Dr. Pai, der Gründer des Uni und in etwa der Pate von Manipal, und der Rest der Führungsriege erfahren, dass wir im Hotel wohnen, was denen gar nicht in den Kram gepasst hat.
Also gab es an jenem Tag noch ein paar Diskussionen, bis wir einigermaßen glaubhaft machen konnten, dass wir unser eigenes Doppelzimmer mit Bad und Fernseher nicht gegen ein Doppelzimmer für uns beide mit Gemeinschaftsbad und -fernsehraum samt Wachhund am Eingang, der kontrolliert, dass wir auch JEDEN Abend (für Wochenendetrips braucht es eine Genehmigung) pünktlich in der Regel um 10 Uhr in seinem Hostel ist, tauschen wollten. Außerdem sollen wir für ein halbes Doppelzimmer im Hostel das gleiche zahlen, was wir jetzt im Hotel zahlen.
Wir dachten dann auch, dass die Diskussion beendet ist, aber weit gefehlt.
Einen Tag später rief mich erst der PR-Mensch an, wir sollen doch bitte in sein Büro kommen. Er könnte das ja verstehen, aber das Management macht ihm die Hölle heiß. Also, am nächsten Tag einen Termin abgemacht.
Zwei Stunden später bimmelt mein Handy wieder. die Frau vom International Office. Wir sollen um 4 beim Chief Warden (der ist für die Hostelzimmer zuständig) auflaufen, er hätte ein Zimmer für uns. Ich sofort bei dem PR-Menschen angerufen, was zur Folge hatte, dass wir sofort da auftauchen sollten. Von seinem Büro sind wir dann zum Chief Warden geschickt worden, der uns aber sowas von freundlich fragte: "Vacuated hotel?" (Ausgezogen?). Nach unserem nein hat er beim Registrar angerufen, ob er gerade Zeit hat. Also wurden wir dahin geschleift und mussten das ganze nochmal erklären. Zusätzlich haben wir dann noch klar gemacht, dass wir uns definitiv kein Doppelzimmer teilen wollen und dann wurde es kompliziert für den Chief Warden und den Registrar: denn für Einzelzimmer gibt es eine lange Warteliste! Der Registrar hat irgendwann aufgegeben und gemeint, sie wollen uns ja zu nichts zwingen.
Das war hoffentlich das Ende der Geschichte und einer unserer letzten Besuche im MAHE!
... weil die Führungsriege des MAHE uns unbedingt in ein Hostel verfrachten wollte.
Alle, bei denen wir bis jetzt im Büro freundlich nicken mussten, haben akzeptiert, dass wir im Hotel wohnen wollen.
Bei einem Treffen (mehr dazu später, wenn wir ein paar Fotos haben) mit anderen Austauschstudenten hat dann Dr. Pai, der Gründer des Uni und in etwa der Pate von Manipal, und der Rest der Führungsriege erfahren, dass wir im Hotel wohnen, was denen gar nicht in den Kram gepasst hat.
Also gab es an jenem Tag noch ein paar Diskussionen, bis wir einigermaßen glaubhaft machen konnten, dass wir unser eigenes Doppelzimmer mit Bad und Fernseher nicht gegen ein Doppelzimmer für uns beide mit Gemeinschaftsbad und -fernsehraum samt Wachhund am Eingang, der kontrolliert, dass wir auch JEDEN Abend (für Wochenendetrips braucht es eine Genehmigung) pünktlich in der Regel um 10 Uhr in seinem Hostel ist, tauschen wollten. Außerdem sollen wir für ein halbes Doppelzimmer im Hostel das gleiche zahlen, was wir jetzt im Hotel zahlen.
Wir dachten dann auch, dass die Diskussion beendet ist, aber weit gefehlt.
Einen Tag später rief mich erst der PR-Mensch an, wir sollen doch bitte in sein Büro kommen. Er könnte das ja verstehen, aber das Management macht ihm die Hölle heiß. Also, am nächsten Tag einen Termin abgemacht.
Zwei Stunden später bimmelt mein Handy wieder. die Frau vom International Office. Wir sollen um 4 beim Chief Warden (der ist für die Hostelzimmer zuständig) auflaufen, er hätte ein Zimmer für uns. Ich sofort bei dem PR-Menschen angerufen, was zur Folge hatte, dass wir sofort da auftauchen sollten. Von seinem Büro sind wir dann zum Chief Warden geschickt worden, der uns aber sowas von freundlich fragte: "Vacuated hotel?" (Ausgezogen?). Nach unserem nein hat er beim Registrar angerufen, ob er gerade Zeit hat. Also wurden wir dahin geschleift und mussten das ganze nochmal erklären. Zusätzlich haben wir dann noch klar gemacht, dass wir uns definitiv kein Doppelzimmer teilen wollen und dann wurde es kompliziert für den Chief Warden und den Registrar: denn für Einzelzimmer gibt es eine lange Warteliste! Der Registrar hat irgendwann aufgegeben und gemeint, sie wollen uns ja zu nichts zwingen.
Das war hoffentlich das Ende der Geschichte und einer unserer letzten Besuche im MAHE!
Rückflug verschoben ...
... auf den 6. Januar 2007.
Grund: die indische Bürokratie!
Dachte einer nach unseren Berichten über das Drama mit dem Visum schon: "Oh mein Gott!", wird er jetzt wahrscheinlich in Ohnmacht fallen.
Es gibt für Indien die Regelung, dass sich, wer mehr als 180 Tage im Land bleiben will, bei der jeweils zuständigen Behörde melden muss. Und das innerhalb der ersten 14 Tage.
Ich wusste von dieser Regelung, hab aber beim Ticket buchen nicht eine Sekunde dran gedacht. Ergebnis: Aufenthaltsdauer 182 Tage!
Kirsten hat vor einem Jahr noch berichtet, dass mit Jerry Joseph im Schlepptau alles ganz easy funktioniert. Ich also frohen Mutes bei ihm angerufen. Erste Ernüchterung, er ist befördert worden und sitzt jetzt im Mahe Main Building, ist also für das MIC eigentlich gar nicht mehr zuständig. Aber, der Kunde ist König und der Gast Kaiser, sollte ich zu ihm ins Büro kommen, er würde mir schon helfen.
Mareike freute sich schon, den sie hatte schon vorher beschlossen ihren Flug zu verschieben. War also aus dem Schneider!
Erstes größeres Problem war den guten in dem riesigen Gebäude zu finden, da scheinbar auch noch nicht jeder mitbekommen hatte, dass er jetzt da sitzt. In der letzten Ecke eines Großraumbüros haben wir ihn gefunden.
Erst hat er mir erklärt, wie wir zum Office des Obermuftis der Circle Police kommen (oder so ähnlich, schon wieder verdrängt) um das Formular abzuholen. Da soll jeden Mittwoch und Samstag einer aus Udupi (nächstgelegene Stadt) kommen, der nur für die Visaverlängerung zuständig ist. Glücklicherweise war Mittwoch, wir da also zuversichtlich hingestapft. Das kleine Kabuff haben wir auch gefunden, sind aber mit den schlichten Worten "cancelled" empfangen worden. Tolle Sache, also wieder zurück zu Jerry.
Der ahnte schon nichts gutes, als wir sofort wieder aufgekreuzt sind. Einzige Lösung: direkt nach Udupi und das Formular zu besorgen.
Adresse hat er von seinem Kollegen geholt, der glücklicherweise auch eine Liste hatte mit den Dingen, die ich mit einreichen muss. Ich lass euch mal daran teilhaben:
- Registration form (6-seitiges Formular)
- Passbilder
- Kopien des Passes
- Kopien des Studentenvisums
- Kopien des Studentenausweises
- Aids-Test Ergebnis (nur der MAHE-eigene Test wird akzeptiert; um den machen zu können, muss aber erst ein Brief vom MIC an das Krankenhaus geschickt werden)
- Brief der Bank mit Kontonummer und Eröffnungsdatum
- Bestätigung meiner finaziellen Sicherheiten von einem Anwalt (das regelt das MAHE, ohne eine Bestätigung meiner Eltern oder einen Blick auf mein Konto oder einer Bestätigung des DAAD - wenn das mal nicht Bestechung pur ist)
- ein bonafide certificate vom Dean (ich hab mir nicht die Mühe gemacht rauszukriegen, was das genau ist)
- ein Eligibility certificate vom MAHE (wieder keine Ahnung, was sich dahinter verbirgt; auf jeden Fall war auch dafür ein Brief vom MIC nötig)
So, ist allein ja schon ein netter Berg Papier, aber Indien wäre nicht Indien, wenn eine Ausfertigung reichen würde. Nein, alles muss in vierfacher Ausführung vorliegen.
Jerry hat mir darauf ans Herz gelegt doch lieber meinen Rückflug zu verschieben.
In völliger Panik also meinen Papa angerufen. Der hat mit Air India abgekaspert, dass ich am 6. Januar fliegen kann. Klingt einfach, ist es aber nicht. Denn zu der Zeit beenden glaube ich alle Inder, die in Amerika leben ihren Heimaturlaub. Somit stand ich ein halbes Jahr vorher auf der Warteliste. Am Ende hat aber doch alles geklappt und der ganze Aufwand bleibt mir erspart.
Ihr glaubt gar nicht, wie froh ich bin!
... auf den 6. Januar 2007.
Grund: die indische Bürokratie!
Dachte einer nach unseren Berichten über das Drama mit dem Visum schon: "Oh mein Gott!", wird er jetzt wahrscheinlich in Ohnmacht fallen.
Es gibt für Indien die Regelung, dass sich, wer mehr als 180 Tage im Land bleiben will, bei der jeweils zuständigen Behörde melden muss. Und das innerhalb der ersten 14 Tage.
Ich wusste von dieser Regelung, hab aber beim Ticket buchen nicht eine Sekunde dran gedacht. Ergebnis: Aufenthaltsdauer 182 Tage!
Kirsten hat vor einem Jahr noch berichtet, dass mit Jerry Joseph im Schlepptau alles ganz easy funktioniert. Ich also frohen Mutes bei ihm angerufen. Erste Ernüchterung, er ist befördert worden und sitzt jetzt im Mahe Main Building, ist also für das MIC eigentlich gar nicht mehr zuständig. Aber, der Kunde ist König und der Gast Kaiser, sollte ich zu ihm ins Büro kommen, er würde mir schon helfen.
Mareike freute sich schon, den sie hatte schon vorher beschlossen ihren Flug zu verschieben. War also aus dem Schneider!
Erstes größeres Problem war den guten in dem riesigen Gebäude zu finden, da scheinbar auch noch nicht jeder mitbekommen hatte, dass er jetzt da sitzt. In der letzten Ecke eines Großraumbüros haben wir ihn gefunden.
Erst hat er mir erklärt, wie wir zum Office des Obermuftis der Circle Police kommen (oder so ähnlich, schon wieder verdrängt) um das Formular abzuholen. Da soll jeden Mittwoch und Samstag einer aus Udupi (nächstgelegene Stadt) kommen, der nur für die Visaverlängerung zuständig ist. Glücklicherweise war Mittwoch, wir da also zuversichtlich hingestapft. Das kleine Kabuff haben wir auch gefunden, sind aber mit den schlichten Worten "cancelled" empfangen worden. Tolle Sache, also wieder zurück zu Jerry.
Der ahnte schon nichts gutes, als wir sofort wieder aufgekreuzt sind. Einzige Lösung: direkt nach Udupi und das Formular zu besorgen.
Adresse hat er von seinem Kollegen geholt, der glücklicherweise auch eine Liste hatte mit den Dingen, die ich mit einreichen muss. Ich lass euch mal daran teilhaben:
- Registration form (6-seitiges Formular)
- Passbilder
- Kopien des Passes
- Kopien des Studentenvisums
- Kopien des Studentenausweises
- Aids-Test Ergebnis (nur der MAHE-eigene Test wird akzeptiert; um den machen zu können, muss aber erst ein Brief vom MIC an das Krankenhaus geschickt werden)
- Brief der Bank mit Kontonummer und Eröffnungsdatum
- Bestätigung meiner finaziellen Sicherheiten von einem Anwalt (das regelt das MAHE, ohne eine Bestätigung meiner Eltern oder einen Blick auf mein Konto oder einer Bestätigung des DAAD - wenn das mal nicht Bestechung pur ist)
- ein bonafide certificate vom Dean (ich hab mir nicht die Mühe gemacht rauszukriegen, was das genau ist)
- ein Eligibility certificate vom MAHE (wieder keine Ahnung, was sich dahinter verbirgt; auf jeden Fall war auch dafür ein Brief vom MIC nötig)
So, ist allein ja schon ein netter Berg Papier, aber Indien wäre nicht Indien, wenn eine Ausfertigung reichen würde. Nein, alles muss in vierfacher Ausführung vorliegen.
Jerry hat mir darauf ans Herz gelegt doch lieber meinen Rückflug zu verschieben.
In völliger Panik also meinen Papa angerufen. Der hat mit Air India abgekaspert, dass ich am 6. Januar fliegen kann. Klingt einfach, ist es aber nicht. Denn zu der Zeit beenden glaube ich alle Inder, die in Amerika leben ihren Heimaturlaub. Somit stand ich ein halbes Jahr vorher auf der Warteliste. Am Ende hat aber doch alles geklappt und der ganze Aufwand bleibt mir erspart.
Ihr glaubt gar nicht, wie froh ich bin!
Anna stellt vor ...

... Ritu.
Um mir irgendwie die Namen meiner Komillitonen merken zu können, werde ich sie jetzt fotografieren (und hier der Öffentlichkeit preisgeben).
Das ist Ritu (mich solltet ihr wiedererkennen) entstanden ist das Foto an Mareikes Geburtstag.
Ritu kommt aus der Nähe von Delhi und findet Manipal ganz grausam. Aber Spaß hat sie hier trotzdem. Besonders, weil sie Mareike so niedlich findet, vor allem, wenn Mareike vor Nervosität was fallen lässt. Mareike ist für Indien aber auch einfach noch zu schnell!

... Ritu.
Um mir irgendwie die Namen meiner Komillitonen merken zu können, werde ich sie jetzt fotografieren (und hier der Öffentlichkeit preisgeben).
Das ist Ritu (mich solltet ihr wiedererkennen) entstanden ist das Foto an Mareikes Geburtstag.
Ritu kommt aus der Nähe von Delhi und findet Manipal ganz grausam. Aber Spaß hat sie hier trotzdem. Besonders, weil sie Mareike so niedlich findet, vor allem, wenn Mareike vor Nervosität was fallen lässt. Mareike ist für Indien aber auch einfach noch zu schnell!
Anna isst ...

... sizzling brownie.
Bin ich froh, dass es sowas in Deutschland nicht an jeder Ecke gibt.
Superleckerer Brownie, Vanilleeis, das auch wirklich danach schmeckt und ganz viel Schokosoße.
Der Clou an der Sache: Das Ganze wird auf einer knallheißen Platte serviert, was die Schokosoße zum kochen bringt und das Eis schmilzen läßt.
Die Kalorienzahl ersetzt eine volle Mahlzeit, aber was solls. Lecker ist lecker!

... sizzling brownie.
Bin ich froh, dass es sowas in Deutschland nicht an jeder Ecke gibt.
Superleckerer Brownie, Vanilleeis, das auch wirklich danach schmeckt und ganz viel Schokosoße.
Der Clou an der Sache: Das Ganze wird auf einer knallheißen Platte serviert, was die Schokosoße zum kochen bringt und das Eis schmilzen läßt.
Die Kalorienzahl ersetzt eine volle Mahlzeit, aber was solls. Lecker ist lecker!
Subscribe to:
Posts (Atom)