Kleine Erklaerung...
... bevor hier noch mehr Beschwerden kommen.
Wie in Deutschland ist hier auch der Endsemesterstress ausgebrochen und um gestern mit all meinen Assignment-Gruppen gleichzeitig zu tagen haette ich mich dreiteilen muessen und war doch gestern glatt bis halb 7 im MIC. Es wurde schon dunkel draussen!!!
Also schonmal wenig Zeit fuer spassige Dinge.
Ausserdem hat mein Laptop-Display beschlossen den Dienst zu verweigern. An sich waere das kein groesseres Problem, das Teil geschnappt, auf nach Mangalore und einem faehigen IT-Inder in die Hand gedrueckt. Weil die verrueckten Inder in Mangalore aber gerade Aufstand proben (s.u.) ist das Leben hier etwas aus den Fugen geraten. Also muss ich jetzt immer bei Mareike betteln gehen, wenn ich an ihren Laptop will.
Bis Sonntag habe ich auch noch als 24-Stunden-Notdienst-Deutschlehrerin fuer einen sehr guten Freund gearbeitet, der am Sonntag - natuerlich dank mir - seine Pruefung bravuroes bestanden hat.
Ich hoffe, es gibt jetzt keine Schlaege mehr... ;-)
Bilder gibt es schonmal bei Mareike sowie einen Bericht ueber Mysore. Meiner folgt so schnell wie moeglich, ich geb wirklich mein Bestes!
Tuesday, October 10, 2006
MIC-Studenten und arbeiten...
... irgendwie schließt sich das aus!
Eigentlich sollten am Donnerstag acht Gruppen ein mindestens achtseitiges Magazin präsentieren.
Wer jetzt die Hoffnung hat, dass vielleicht eine Gruppe soweit war, Pech gehabt! Keine einzige! Teilweise gab es bis dato keine einzige Geschichte in einigen Gruppen. Und rhetorisch sind sie nicht so fit, dass sie überzeugend genug lügen können.
Also, Aufschub bis Montag mit der Androhung die Gruppen in zufälliger Reihenfolge auszusuchen. Ergo: Jede Gruppe sollte fertig sein!
Aber, MIC wäre nicht MIC, wenn heute acht Gruppen pünktlich im richtigen Vorlesungsraum mit laufenden Rechnern und funktionierendem Beamer gesessen hätten.
Weit gefehlt! Eine Gruppe war soweit, dass sie ihr Magazin vorstellen konnten. Der Rest hatte mehr oder minder gute Ausreden – von technischen Problemen über fehlende Fotos bis zu Krankheit!
Um es kurz zu machen, der Direktor war not amused!
Unser Magazin ist dann vielleicht morgen Abend auch fertig! ;-)
Wenn ich es denn schaffe die guten wirklich zur Arbeit zu treiben...
... irgendwie schließt sich das aus!
Eigentlich sollten am Donnerstag acht Gruppen ein mindestens achtseitiges Magazin präsentieren.
Wer jetzt die Hoffnung hat, dass vielleicht eine Gruppe soweit war, Pech gehabt! Keine einzige! Teilweise gab es bis dato keine einzige Geschichte in einigen Gruppen. Und rhetorisch sind sie nicht so fit, dass sie überzeugend genug lügen können.
Also, Aufschub bis Montag mit der Androhung die Gruppen in zufälliger Reihenfolge auszusuchen. Ergo: Jede Gruppe sollte fertig sein!
Aber, MIC wäre nicht MIC, wenn heute acht Gruppen pünktlich im richtigen Vorlesungsraum mit laufenden Rechnern und funktionierendem Beamer gesessen hätten.
Weit gefehlt! Eine Gruppe war soweit, dass sie ihr Magazin vorstellen konnten. Der Rest hatte mehr oder minder gute Ausreden – von technischen Problemen über fehlende Fotos bis zu Krankheit!
Um es kurz zu machen, der Direktor war not amused!
Unser Magazin ist dann vielleicht morgen Abend auch fertig! ;-)
Wenn ich es denn schaffe die guten wirklich zur Arbeit zu treiben...
Ich gehöre jetzt auch dazu...
... zu den 30 Milliarden orkut-Jüngern!
Alle Inder sind süchtig nach orkut.com! (Sowas wie das Studiverzeichnis in Deutschland, nur für alle und die ganze Welt)
Auf jeden Fall gehöre ich jetzt auch dazu und habe mit guter Schnüffelnasenausbildung die Inder, die in Bremen waren ausfindig gemacht. So wird es dann doch nichts mit ihrer Prophezeiung, dass wir uns ganz bestimmt nicht wieder sehen!
Die Welt ist und bleibt eben doch ein Dorf, da lässt sich nichts dran rütteln!
... zu den 30 Milliarden orkut-Jüngern!
Alle Inder sind süchtig nach orkut.com! (Sowas wie das Studiverzeichnis in Deutschland, nur für alle und die ganze Welt)
Auf jeden Fall gehöre ich jetzt auch dazu und habe mit guter Schnüffelnasenausbildung die Inder, die in Bremen waren ausfindig gemacht. So wird es dann doch nichts mit ihrer Prophezeiung, dass wir uns ganz bestimmt nicht wieder sehen!
Die Welt ist und bleibt eben doch ein Dorf, da lässt sich nichts dran rütteln!
Do it like the Germans do...
… war das Motto des Abends!
Hat aber leider nicht so ganz hingehauen. Denn so wirklich deutsch oder auch nur annähernd deutsch war nicht viel.
Aber der Reihe nach!
Im hiesigen „Luxus“-Hotel veranstalten die zukünftigen Hotelmanager regelmäßig Food-Festivals! Nach Italien und Mauritius war jetzt Oktoberfest angesagt – mit dem Motto des Abends „Do it like the Germans do!“
Habe ich bis jetzt über solche Veranstaltungen immer gelacht, haben wir uns echt Hoffnungen gemacht, dass wir was zu essen kriegen, was auch nur annähernd nach deutschem Essen schmeckt.
Naja, so ganz geklappt hat das nicht, aber war ja auch nicht anders zu erwarten.
Ich habe dabei noch den Kampf am Buffett gewonnen und die letzte Folienkartoffel mit Pilzsoße abgegriffen. ;-) Das Brot lag nur zum angucken da – mehr zum Brot aber später – und wir haben gelernt, dass es in Deutschland Schokoladenbrot gibt. Wir waren uns ziemlich sicher, dass wir so was noch nie vorher gesehen haben.
Den armen Koch musste ich auch noch enttäuschen, denn, ehrlich wie ich bin, habe ich ihm gesagt, dass das Essen lecker ist, aber kein bisschen deutsch! Er hat’s mit Fassung getragen, vielleicht auch einfach, weil ich ihn nett angelächelt habe.
Wenn es um’s Trinken ging, war es dann aber doch annähernd so, wie wir es in Deutschland kennen. Lecker Bierchen – gut gekühlt, kann man sich gefallen lassen. Und vor allem: all u can drink! Nicht umsonst war das ganze gesponsert vom größten Bierkonzern Indiens! Die Jungs haben es auch wirklich drauf angelegt!
Beim Wetttrinken hätten sie dann aber doch so was von abgekackt. Aber glücklicherweise haben sie sich vorher an die indische Art zu trinken erinnert: Kopf in den Nacken, Mund auf und einfach laufen lassen. Irgendwie kriegen die Inder das geregelt, dass sie kippen und schlucken können. Finde ich mit Wasser schon schwierig genug, aber mit Kohlensäure dachte ich immer würde es einfach überschäumen, aber ich wurde eines besseren belehrt. ;-)
Zweiter Sponsor war Smirnoff. Eigentlich nicht das schlechteste, aber was die aus einem Caipirowka gemacht haben, dafür würde jeder Barkeeper in Deutschland hinter Gitter kommen. Erstmal schwamm Minze im Glas und keine Limetten, dann war der Spaß gesalzen und zu allem Überfluss hatte das Ganze Körpertemperatur. Bin mir ziemlich sicher, dass ich damit das perfekte Kotzmittel ausgemacht habe. Sozusagen die Premiumversion von lauwarmem Salzwasser.
Alles in allem aber ein echt lustiger Abend auch wenn er kein bisschen mit Deutschland zu tun hatte! ;-)
… war das Motto des Abends!
Hat aber leider nicht so ganz hingehauen. Denn so wirklich deutsch oder auch nur annähernd deutsch war nicht viel.
Aber der Reihe nach!
Im hiesigen „Luxus“-Hotel veranstalten die zukünftigen Hotelmanager regelmäßig Food-Festivals! Nach Italien und Mauritius war jetzt Oktoberfest angesagt – mit dem Motto des Abends „Do it like the Germans do!“
Habe ich bis jetzt über solche Veranstaltungen immer gelacht, haben wir uns echt Hoffnungen gemacht, dass wir was zu essen kriegen, was auch nur annähernd nach deutschem Essen schmeckt.
Naja, so ganz geklappt hat das nicht, aber war ja auch nicht anders zu erwarten.
Ich habe dabei noch den Kampf am Buffett gewonnen und die letzte Folienkartoffel mit Pilzsoße abgegriffen. ;-) Das Brot lag nur zum angucken da – mehr zum Brot aber später – und wir haben gelernt, dass es in Deutschland Schokoladenbrot gibt. Wir waren uns ziemlich sicher, dass wir so was noch nie vorher gesehen haben.
Den armen Koch musste ich auch noch enttäuschen, denn, ehrlich wie ich bin, habe ich ihm gesagt, dass das Essen lecker ist, aber kein bisschen deutsch! Er hat’s mit Fassung getragen, vielleicht auch einfach, weil ich ihn nett angelächelt habe.
Wenn es um’s Trinken ging, war es dann aber doch annähernd so, wie wir es in Deutschland kennen. Lecker Bierchen – gut gekühlt, kann man sich gefallen lassen. Und vor allem: all u can drink! Nicht umsonst war das ganze gesponsert vom größten Bierkonzern Indiens! Die Jungs haben es auch wirklich drauf angelegt!
Beim Wetttrinken hätten sie dann aber doch so was von abgekackt. Aber glücklicherweise haben sie sich vorher an die indische Art zu trinken erinnert: Kopf in den Nacken, Mund auf und einfach laufen lassen. Irgendwie kriegen die Inder das geregelt, dass sie kippen und schlucken können. Finde ich mit Wasser schon schwierig genug, aber mit Kohlensäure dachte ich immer würde es einfach überschäumen, aber ich wurde eines besseren belehrt. ;-)
Zweiter Sponsor war Smirnoff. Eigentlich nicht das schlechteste, aber was die aus einem Caipirowka gemacht haben, dafür würde jeder Barkeeper in Deutschland hinter Gitter kommen. Erstmal schwamm Minze im Glas und keine Limetten, dann war der Spaß gesalzen und zu allem Überfluss hatte das Ganze Körpertemperatur. Bin mir ziemlich sicher, dass ich damit das perfekte Kotzmittel ausgemacht habe. Sozusagen die Premiumversion von lauwarmem Salzwasser.
Alles in allem aber ein echt lustiger Abend auch wenn er kein bisschen mit Deutschland zu tun hatte! ;-)
Ich bin so wahnsinnig stolz auf mich...
... dass ich der Versuchung schon zwei Tage lang widerstehen kann!
Da wir zu besagter Hochzeit – typisch deutsch – Brot und Salz schenken wollen, haben wir uns wochenlang den Kopf zerbrochen, wie wir an so was wie Brot kommen oder zumindest an etwas, das so aussieht wie Brot. Wir hatten die Küchenfee in der Rajasthani Mess auch schon soweit, dass sie eine extra große Variante von Dal Bathi macht, was ungefähr so schmeckt und aussieht wie Brot.
Da stand das Oktoberfest vor der Tür und außerdem war Weltbrottag, da haben die guten sich einfach mal gedacht, da backen wir mal ganz viel Brot und zeigen den neugierigen Indern, wie das so aussieht.
Gerüchten zu Folge hat der Alkoholspiegel dafür gesorgt, dass wir erst nach ein paar Stunden auf die Idee gekommen sind zu fragen, was die mit dem Brot anstellen, aber das streite ich jetzt einfach mal ab...
Auf jeden Fall bin ich zum Koch, hab ein bisschen mit den Wimpern und den Bangles geklimpert und schon hatte ich die Zusage, dass ich mir am nächsten Abend eins aussuchen könnte.
Dieses Mal wirklich Pegelbedingt dauerte es wieder ein bisschen, bis ich auf die Idee gekommen bin zu fragen, ob ich es nicht gleich haben könnte... Also wieder hin, noch mal geklimpert und schon war die Sache geritzt und ich im Besitz eines echten Brotes, in der Form eines Brotes, der Konsistenz eines Brotes und des Duftes eines Brotes...
Aber nicht, dass wir uns drüber hergemacht hätten, nein wir haben uns einfach nur gefreut und ich guck es seit drei Tagen in meinem Zimmer an und hoffe inständig, dass es nicht schimmelt bis zur Hochzeit! (Wäre ja nicht das erste, was schimmelt!)
... dass ich der Versuchung schon zwei Tage lang widerstehen kann!
Da wir zu besagter Hochzeit – typisch deutsch – Brot und Salz schenken wollen, haben wir uns wochenlang den Kopf zerbrochen, wie wir an so was wie Brot kommen oder zumindest an etwas, das so aussieht wie Brot. Wir hatten die Küchenfee in der Rajasthani Mess auch schon soweit, dass sie eine extra große Variante von Dal Bathi macht, was ungefähr so schmeckt und aussieht wie Brot.
Da stand das Oktoberfest vor der Tür und außerdem war Weltbrottag, da haben die guten sich einfach mal gedacht, da backen wir mal ganz viel Brot und zeigen den neugierigen Indern, wie das so aussieht.
Gerüchten zu Folge hat der Alkoholspiegel dafür gesorgt, dass wir erst nach ein paar Stunden auf die Idee gekommen sind zu fragen, was die mit dem Brot anstellen, aber das streite ich jetzt einfach mal ab...
Auf jeden Fall bin ich zum Koch, hab ein bisschen mit den Wimpern und den Bangles geklimpert und schon hatte ich die Zusage, dass ich mir am nächsten Abend eins aussuchen könnte.
Dieses Mal wirklich Pegelbedingt dauerte es wieder ein bisschen, bis ich auf die Idee gekommen bin zu fragen, ob ich es nicht gleich haben könnte... Also wieder hin, noch mal geklimpert und schon war die Sache geritzt und ich im Besitz eines echten Brotes, in der Form eines Brotes, der Konsistenz eines Brotes und des Duftes eines Brotes...
Aber nicht, dass wir uns drüber hergemacht hätten, nein wir haben uns einfach nur gefreut und ich guck es seit drei Tagen in meinem Zimmer an und hoffe inständig, dass es nicht schimmelt bis zur Hochzeit! (Wäre ja nicht das erste, was schimmelt!)
Communal Riots in Mangalore...
... und die Auswirkungen bis Manipal!
So richtig begriffen haben wir nicht, was da in Mangalore abgeht, auf jeden Fall haben wir jetzt einen Eindruck vom indischen Mob und indischem Krisenmanagement.
Um es mal für den Durchschnittseuropäer verständlich zu machen:
In Mangalore hat sich eine indische Menschenmenge Luft gemacht, weil ihnen was auch immer – die Nachrichten hier sind einfach zu konfus – quer hängt. Hat dazu geführt, dass inzwischen ungefähr 250 Leute eingebuchtet sind. (Wie viele davon brutal verprügelt wurden, will ich gar nicht wissen!!!) Außerdem ist die Stadt voll mit Polizisten, die jeden abballern dürfen, der verdächtig ist, wenn ich das richtig verstanden habe, vorstellen könnte ich es mir auf jeden Fall.
Was uns aber persönlich betrifft sind die curfews! Heißt, nichts darf sich auf der Straße rumtreiben, vom Motorrad bis zum LKW! Für so ein kleines Kaff wie Manipal heißt das dann nichts zu essen bei ccd, kein Eis bei Scooby Doo, Benzin nur noch literweise – nichts da von wegen voll tanken, leere Supermarktregale, keine Laptopreparatur, kein Kino...
In Mangalore selbst wurde heute unter massivem Polizeischutz ein Markt wieder aufgemacht, damit die Leute wieder an was zu essen kommen. Im Mädelshostel ist das Gas ausgegangen, deswegen müssen die Armen jetzt mit Holz ihr Essen heiß machen. Die Fernsehbilder von den leeren Straßen sind echt gespenstig, wenn man weiß wie wuselig das da sonst ist.
Und seit heute kursieren SMS, dass der ganze Spaß auch nach Udupi überschwappt. Bis jetzt nur Gerüchte, aber in Indien wundert mich langsam gar nichts mehr.
Eigentlich finde ich es aber so schon aufregend genug!
... und die Auswirkungen bis Manipal!
So richtig begriffen haben wir nicht, was da in Mangalore abgeht, auf jeden Fall haben wir jetzt einen Eindruck vom indischen Mob und indischem Krisenmanagement.
Um es mal für den Durchschnittseuropäer verständlich zu machen:
In Mangalore hat sich eine indische Menschenmenge Luft gemacht, weil ihnen was auch immer – die Nachrichten hier sind einfach zu konfus – quer hängt. Hat dazu geführt, dass inzwischen ungefähr 250 Leute eingebuchtet sind. (Wie viele davon brutal verprügelt wurden, will ich gar nicht wissen!!!) Außerdem ist die Stadt voll mit Polizisten, die jeden abballern dürfen, der verdächtig ist, wenn ich das richtig verstanden habe, vorstellen könnte ich es mir auf jeden Fall.
Was uns aber persönlich betrifft sind die curfews! Heißt, nichts darf sich auf der Straße rumtreiben, vom Motorrad bis zum LKW! Für so ein kleines Kaff wie Manipal heißt das dann nichts zu essen bei ccd, kein Eis bei Scooby Doo, Benzin nur noch literweise – nichts da von wegen voll tanken, leere Supermarktregale, keine Laptopreparatur, kein Kino...
In Mangalore selbst wurde heute unter massivem Polizeischutz ein Markt wieder aufgemacht, damit die Leute wieder an was zu essen kommen. Im Mädelshostel ist das Gas ausgegangen, deswegen müssen die Armen jetzt mit Holz ihr Essen heiß machen. Die Fernsehbilder von den leeren Straßen sind echt gespenstig, wenn man weiß wie wuselig das da sonst ist.
Und seit heute kursieren SMS, dass der ganze Spaß auch nach Udupi überschwappt. Bis jetzt nur Gerüchte, aber in Indien wundert mich langsam gar nichts mehr.
Eigentlich finde ich es aber so schon aufregend genug!
Die fiesen Mücken...
... beschränken sich nicht mehr nur aufs Blut saugen!
Nein, im Norden, vor allem in Delhi, verbreiten die kleinen Plagegeister fröhlich Dengue-Fieber! Ein Ausbruch der Krankheit ist jedes Jahr an der Tagesordnung, aber nicht in diesen Ausmaßen. Die Krankenhäuser sind hoffnungslos überfüllt, einen Arzt hat es auch schon dahin gerafft und zwei Söhne des Premierministers hatten auch ein Rendevouz mit den falschen Stechbiestern.
Im Süden gibt es eine andere Variante tödliche Krankheit, die die Miststücke weitertragen: Chickengunya. Symptome konnte ich bis jetzt noch nicht aus den konfusen Nachrichten extrahieren, schön kann es auf jeden Fall nicht sein.
Auf jeden Fall kocht jetzt landesweit die Diskussion hoch, ob die katastrophalen hygienischen Umstände vor allem in den Großstädten dafür verantwortlich ist, dass die Krankheiten sich so stark und schnell ausbreiten. Auf einmal sind alle dafür ganz viel Geld dafür auszugeben, um so was ähnliches wie eine Kanalisation, gar nicht erst von sauberem Wasser zu sprechen, zu bauen. Oder vielleicht so was wie Müllhalden außerhalb der Stadt bzw. eine Müllabfuhr einzuführen. Manchmal bin ich echt dankbar, dass die Kinder in Deutschland Allergien kriegen, weil es zu sauber ist. Irgendwann lernt man von allem die positive Seite kennen. L
Ist übrigens offiziell verboten von einer Epidemie zu sprechen, könnte ja das indische Gesundheitssystem in schlechtes Licht stellen. Klassischer Fall von jeder weiß Bescheid, aber keiner spricht drüber!
Ich hoffe auf jeden Fall, dass die nervigen Mücken hier maximal auf einem Kuhfladen rast gemacht haben, bevor sie mich leer saugen. Aber solange ich mich noch über den ganzen Kram auslassen kann, wisst ihr Bescheid, dass es mir noch gut geht. ;-)
... beschränken sich nicht mehr nur aufs Blut saugen!
Nein, im Norden, vor allem in Delhi, verbreiten die kleinen Plagegeister fröhlich Dengue-Fieber! Ein Ausbruch der Krankheit ist jedes Jahr an der Tagesordnung, aber nicht in diesen Ausmaßen. Die Krankenhäuser sind hoffnungslos überfüllt, einen Arzt hat es auch schon dahin gerafft und zwei Söhne des Premierministers hatten auch ein Rendevouz mit den falschen Stechbiestern.
Im Süden gibt es eine andere Variante tödliche Krankheit, die die Miststücke weitertragen: Chickengunya. Symptome konnte ich bis jetzt noch nicht aus den konfusen Nachrichten extrahieren, schön kann es auf jeden Fall nicht sein.
Auf jeden Fall kocht jetzt landesweit die Diskussion hoch, ob die katastrophalen hygienischen Umstände vor allem in den Großstädten dafür verantwortlich ist, dass die Krankheiten sich so stark und schnell ausbreiten. Auf einmal sind alle dafür ganz viel Geld dafür auszugeben, um so was ähnliches wie eine Kanalisation, gar nicht erst von sauberem Wasser zu sprechen, zu bauen. Oder vielleicht so was wie Müllhalden außerhalb der Stadt bzw. eine Müllabfuhr einzuführen. Manchmal bin ich echt dankbar, dass die Kinder in Deutschland Allergien kriegen, weil es zu sauber ist. Irgendwann lernt man von allem die positive Seite kennen. L
Ist übrigens offiziell verboten von einer Epidemie zu sprechen, könnte ja das indische Gesundheitssystem in schlechtes Licht stellen. Klassischer Fall von jeder weiß Bescheid, aber keiner spricht drüber!
Ich hoffe auf jeden Fall, dass die nervigen Mücken hier maximal auf einem Kuhfladen rast gemacht haben, bevor sie mich leer saugen. Aber solange ich mich noch über den ganzen Kram auslassen kann, wisst ihr Bescheid, dass es mir noch gut geht. ;-)
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